13. September 2013

Das Kreuz mit dem Neckar

Es fehlt der Neckar-Westweg durch Cannstatt. 

Radfahrer, die an der Neckartalstraße entlang Richtung Zuffenhausen fahren, also auf dem westlichen Neckaruferweg, kommen ab Wihelma und Anleger Weiße Flotte nicht mehr weiter. Und zwar mit keinem legalen Mittel. Sie müssen an der Rosensteinbrücke hinüber auf die andere Neckarseite und an der König-Karl-Brücke wieder zurück. Das ist gaga.

Radfahrer können derzeit ja nicht einmal legal von der Wilhelma hinauf in den Rosensteinpark und Schlossgarten fahren. Der Weg ist für Radfahrer eindeutig gesperrt. Auch über Holzsteg und Elefantenbrücke dürfen Radler nicht fahren. (Dass sie es trotzdem tun, ist ein anderes Thema)

10. September 2013

Cityring frei für Radfahrer

Nein, ganz so extrem wollen wir es nicht. Aber es wäre genug Platz, um in den Außenbereichen entlang der B14, die Stuttgart durchschneidet, den Radfahrern in jeder Richtung eine Spur zu schenken. 

Und zwar zwischen Neckartor und Österreichischem Platz. Den Autofahrern würde nichts weggenommen. Denn die Abfahrten von der B14 sind in den siebziger Jahren für einen viel größeren Autoverkehr ausgelegt worden. Die Abbiegungen ins Heusteigviertel oder in die Innenstadt ums Rathaus sind heute fast alle Sackgassen oder stillgelegt. Da biegt kaum noch jemand ab.

9. September 2013

Gepflastertes Pflaster

Radwege sind leider nicht immer so gepflegt, wie man sich das wünscht. Zuweilen klagen auch Fußgänger über Hoppelpflaster, das die Absätze von Pumps killt und für die Knöchel umknickgefährlich ist. 

Hier ist die Weiterfahrt für Radler in den Fußgängerbereich erlaubt, der bis vor zu den Radparkplätzen am Schlossplatz zwischen Witwer und Böhm führt. Man kann dort links hoch weiterfahren bis zur Theodor-Heuss-Straße und kommt dann durch die Lautenschlagerstraße bis zum Bahnhof.

8. September 2013

Gelber Pfeil für Radler

In Frankreich gibt es das schon. An Ampeln reglen spezielle Schilder und Lichtzeichen, ob Radler bei Rot geradeaus weiterfahren oder rechts abbiegen dürfen.

Darauf hat mich der Münchner Radblogger Martin Appel in einem Kommentar zu meinem Post "Grüner Pfeil für Radler" aufmerksam gemacht. Er hat dazu vor anderthalb Jahren bereits einen Beitrag verfasst. Im Januar 2012 wurde in Frankreich eine neues Verkehrszeichen eingeführt, das es Radfahrern erlaubt, an einer roten Ampel rechts abzubiegen oder aber, wenn es das Verkehrszeichen erlaubt, am Bordstein entlang geradeaus zu fahren. Wobei wir Radler natürlich auf die anderen Verkehrsteilnehmer achten müssen, die Vorrang haben, Autos und vor allem Fußgänger.

Das wollen wir hier auch! 

Vertragt euch ... in Wien

In der österreichischen Hauptstadt schlagen, einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge, die Donauwellen hoch. 

Die Einkaufsmeile, Mariahilfer Straße, wurde für Autos gesperrt, aber radeln darf man dort noch. Wenn auch nur in Schrittgeschwindigkeit. Was Radfahrern nicht gefällt. Die Meile soll das werden, was wir Mischverkehrsweg oder auch shared space nennen und was in der Schweiz Begegnungszone heißt. Und nun regen sich erst einmal alle auf.

Der Artikel in der Süddeutschen Zeitung