31. Dezember 2014

Happy new Cycle-Year

Radfahren in Stuttgart wünscht allen Radfahrerinnen und Radfahren immer genug Luft in den Reifen und die Kette auf den Ritzeln.  

Ich danke allen Blog-Leser/innen für die konstruktiven und spannenden Diskussionen, für Anregungen, Bilder und Berichte und für die rege Anteilnahme.

Das Jahr 2015 wird für Stuttgart und seine Radler ganz bestimmt phänomenal. Und wenn nicht: Wir arbeiten dran.

29. Dezember 2014

Ist Radfahren eine Ideologie?

Radler über Vierzig mit guter Ausrüstung und allen Insignien des Wohlstands scheint ein Label anzuhaften. Darauf steht: "Ich bin ein Gutmensch und will euch bösen Autofahrern das Leben vermiesen. Bekämpft mich!" 

Wenn junge Leute Rad fahren, sind es Studierende ohne Geld. Okay. Wer sich kein Auto leisten kann, fährt meist nicht Rad. Aber was reitet einen gutverdienenden Menschen mittleren Alters, mit dem Rad zu fahren? Das kann doch nur Ideologie sein.

27. Dezember 2014

Und die hast du auch nicht geschenkt bekommen

Das Jive Bike kommt aus England und soll vor allem die Hosenbeine schonen
Das Jive Bike aus London. Es wurde für Pendler entwickelt, die mit sauberen und unbeschädigten Hosenbeinen zur Arbeit erscheinen wollen.

Es ist ein Elektro-Fahrrad. Die Kette liegt innen. Und man kann es zusammenklappen. Eine Gangschaltung scheint es nicht zu haben. Braucht man aber vemutlich bei einem variablene E-Antrieb nicht. Sehr schön.

Es kostet ungefähr 1.800 Euro. Der Transport kommt noch dazu.

25. Dezember 2014

Was du nicht zu Weihnachten geschenkt bekommen hast

Das Valour von Vanhawks ist ein intelligentes Fahrrad mit GPS und Ultraschall-Sensor. Es hat Features wie sie auch Autos haben.

Es warnt beispielsweise über ein Vibrieren im Lenker, wenn sich von hinten ein Auto zu sehr nähert, damit man ausweichen kann.

Und es hat einen eingebauten Navi, das mit einem Smartphone zusammenarbeitet. LEDs im Lenker zeigen, ob man jetzt nach links oder rechts abbiegen muss. Man muss dazu nicht auf den Navi schauen, was nur ablenkt. Außderdem will der Hersteller mithilfe seiner Valour-Räder ein Netzwerk aufbauen. Räder informieren sich gegenseitig, was so los ist auf den Straßen.

23. Dezember 2014

Radfahrer brauchen keine Ampeln

Ich bin sicher, für alle, die Auto fahren, ist dieser Satz undenkbar. Straßenverkehr ohne Ampeln, das kann nicht gedacht werden. Darum denken wir es jetzt mal. 

Tatsächlich ist der Straßenverkehr so gut wie gar nicht für Radler eingerichtet. Die Regelungen, die wir haben, regeln die Dominanz des Autoverkehrs über den Fußgängerverkehr. Fußgängern werden an viel befahrenen Straßen per Fußgängerampeln für einige Sekunden Wege gebahnt. Dazu wird der Autoverkehr unterbrochen. Für Radfahrer unnötig, denn sie könnten vor oder hinter den querenden Fußgängern weiterradeln.


21. Dezember 2014

Das Rad ist das pünktlichste Verkehrsmittel

In Stuttgart sind die meisten Strecken, die wir zurücklegen, kürzer als 5 Kilometer, ideal fürs Fahrrad. Es ist unschlagbar schnell auf solchen Strecken. 
Man fährt von Tür zu Tür, ohne Umsteigen und ohne in ein Parkhaus zu müssen. Man steht nicht im Stau und weiß immer, wann man ankommt. Seitdem es Pedelecs gibt, steigt der Anteil der Radler sichtbar an.

2009 wurden 44 Prozent der Strecken in Stuttgart mit dem eigenen Wagen zurückgelegt, 27 Prozent gingen zu Fuß, 22 Prozent fuhren mit den Öffentlichen und 7 Prozent mit dem Rad. Die Zahl der öffentlichen Fahrer und die der Radler dürften sich inzwischen um ein paar Prozentpunkte erhöht haben. 

20. Dezember 2014

Seelbergstraße, Bad Cannstatt - gefährlich

Blogleser Sebastian hat sich in Cannstatt den Wilhelmsplatz und die Seelbergstraße angeschaut und hält die neu geschaffene Situation für gefährlich. (Korrigierte Neufassung) 

Die Seelbergstaße ist eine schmale Straße mit kleineren Geschäften, die am Cannstatter Carré endet (einer Einkaufsmall). Im Zuge der Sanierung wurden fast alle Bäume entfernt und das Parken auf einer Seite verboten. Halten darf man. Und auf dem Foto unten sieht man auch, dass hier Autos auf beiden Seiten stehen.

Und es gibt eine Linksabbiegespur für Radfahrer, allerdings nicht hinüber auf die rechte Straßenseite, sondern sogleich nach links in Gegenrichtung auf die rote Radspur.

Ist eigentlich jedem Autofahrer und Radfahrer klar, wer hier Vorrang hat? 

19. Dezember 2014

Radler in die Sackgasse

Der neue Fußgängerüberweg vom Bahnhof direkt zur Königstraße ist fertig. In den Ampeln leuchten beide Symbole, die für Fußgänger und die für Radfahrer. Fein, fein. 

Endlich komme ich aus dem Schlossgarten direkt rüber, ohne mich durchs Chaos am Bahnhof-Haupteingang vorbeischlängeln zu müssen. Hurra! Doch zu früh gefreut. Oder ist die Fußgängerzone Königstraße neuerdings für Radler freigegeben?

18. Dezember 2014

Blinker fürs Fahrrad

In der dunklen Jahreszeit sind wir oft mit Beleuchtung unterwegs und müssen mit den Lichtern der Autos konkurrieren.  

Selbst falls wir eine Sicherheitsweste tragen, den ausgestreckten Arm vorm Abbiegen in schwarzer Jacke, sehen andere oft schlecht. Ein Blinker wäre vielleicht nützlich.

Seitdem auch in Deutschland Batterie betriebene Lichter am Rad erlaubt sind, kann man sich diesen Blinker über die Lenkergriffe stülpen. Sie sind in der Schweiz schon unterwegs und kommen auch von dort.

15. Dezember 2014

Radler tun es - Autofahrer auch

Radler sind keine Engel. Sie sind auch nicht die besseren Menschen. Sie verletzen Regeln so wie alle anderen Menschen auch. 

Auf dem Foto sieht man einen Fußgänger, einen Skater und ein Auto auf dem Radweg. Der Radler fährt auf dem Gehweg.

Schwer zu messen, wer wie oft welche Regeln verletzt. Wir sind allgemein großzügig mit uns selbst, wenn wir Regeln verletzen, aber böse mit anderen, die das auch tun.

13. Dezember 2014

So geht das in Esslingen mit der Fahrradstraße

Die Hindenburgstraße in Esslingen ist Fahrradstraße geworden. Per Auto durch dürfen nur noch Anlieger. Die Straße ist für Autos Einbahn stadtauswärts. 

Das könnte Autofahrer verleiten, die Straße als Schleichweg zu benutzen. Damit das nicht klappt, hat man Poller aufgestellt. Autofahrer, die aus der Esslinger Innenstadt kommen, können hier nicht weiter. Sie müssen nach links. Reinfahren können nur die, die von der Plochinger Straße her über die Freidrich-Ebert-Straße gekommen sind.

So könnte das bei uns in der Tübinger Straße auch aussehen, wenn man sie zur Feinstraße (stadteinwärts) für Autos dicht macht.

11. Dezember 2014

Warnwesten nützen nichts

In der dunklen Jahreszeit sehe ich etwa einen von zwanzig Radlern ohne Licht fahren. Sie machen sich offenbar nicht klar, dass man sie ohne Licht praktisch nicht sieht. 

Übrigens werden sie auch von anderen Radlern nicht rechtzeitig gesehen!  Die Flucht auf den Gehweg ist auch keine Alternative. Es ist verboten und Radler ohne Licht werden auch von Fußgängern nicht gesehen. Also Licht an! Und zwar sofort.

Aber wird man mit einer Warnweste wirklich besser gesehen?

In Großbritannien beantwortet man die Frage inzwischen mit "Nein." Warnwesten haben die Unfälle nicht reduziert, denn der Autofahrer sieht nur, was er sehen will.

9. Dezember 2014

Zwölf Gründe fürs Radfahren

Radfahren ist nicht nur schön, sondern auch gesund. Denn der Mensch ist ein Bewegungstier. Leider gönnen wir unserem Tier oft zu wenig davon. Regelmäßig radeln hilft gegen Missmut und Frust und macht Sie zu einem neuen Menschen. 

Autofahren kann jeder (der mal den Führerschein gemacht hat), aber sich die Stadt mit eigener körperlicher Arbeit zu erobern, macht Sie zu etwas Besonderem. Ihre autofahrenden Arbeitskolleg/innen werden Sie bewundern, wenn Sie trotz Regens mit dem Rad gekommen sind. Und Sie merken, wie mit der Lust an der Bewegung Ihr Selbstvertrauen steigt. Auch ein Alltagsport wie Radfahren schafft Identität in einer Arbeitswelt, in der wir oft nicht als  Individuen wahrgenommen werden. Wir sind dann immerhin Radfahrer.

Hier zwölf Gründe fürs Radeln:

7. Dezember 2014

Radstreifen auf der Reinhold-Maier-Brücke

Hier wird bald das Schild verschwinden: "Fahrbahnmarkierung fehlt." Und es wird eine Radspur hingemalt. 

Das ist die Reinhold-Maier-Brücke, die Cannstatt mit Münster verbindet.

Bisher radelte man - was man aber nicht musste - über den freigegebenen Gehweg. Hier gehen nicht sonderlich viele Fußgänger, aber er ist zu schmal. Diese Lösung ist der Stadt nicht mehr erlaubt. Also müssen hier auf beiden Seiten der Fahrbahn Radspuren her. Sehr schön, dass die Gesetze endlich eine Trennung von Radlern und Fußgängern erzwingen.

Radfahrer gehören auf die Fahrbahn.

Macht Stuttgart da mit?



Stadtradeln ist eine Initiative Klima-Bündnisses, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreise zum Schutz des Weltklimas. Es ist eine Aktion, zu der sich Städte und Gemeinden anmelden.

Dann müssen sie - ihre Politiker/innen und ihre Bürger/innen - an 21 aufeinander folgenden Tagen zwischen Mai und September so viele Kilometer zusammen radeln wie möglich. Die Gemeinde mit den meisten Kilometern gewinnt. Und der mit den meisten Kilometern aller Teilnehmer wird auch prämiert.

5. Dezember 2014

Kampfbegriff Kampfradler

Anfang des letzten Jahrhunderts hatten Autos kein gutes Ansehen. Denn ihnen fielen jede Menge Fußgänger zum Opfer, die meinten, sie könnten einfach so auf die Straße gehen. 

Zur Hälfte traf es Kinder. Sie rannten und spielten auf der Straße und wurden von Autos zermalmt. Die US-Automobilindustrie fand schnell einen Begriff für solche Leute, der ihnen die Verantwortung für ihren Tod gab: Jaywalker. Was im Deutschen bedeutet: "einer, der eine Straße regelwidrig, unachtsam und rücksichtslos überquert und dabei andere gefährdet." Der Begriff Kampfradler macht dasselbe: den Radler zum Gesetzlosen. Es sind Begriffe, mit denen der Autoverkehr seine Dominanz auf Straßen verteidigt. 

3. Dezember 2014

Radfahrer sind gut für den lokalen Handel

Autofahrer sind keineswegs die besseren Kunden als Radfahrer oder solche, die mit den Öffentlichen kommen. Radler kaufen zwar weniger auf einen Schlag, dafür kommen sie aber öfter in die Läden.

Die Studie von Webarkaden "Warum Rad fahren?" sagt: Ein Autofahrer kommt durchshnittlich 7 Mal im Monat, der Radler 11 Mal. Auch sind die Mengen, die ein Autofahrer kauft, meistens nicht so groß und schwer (75 Prozent der Autofahrer tragen nur zwei oder eine Tüte raus), als dass dafür ein Auto notwenig wäre.

1. Dezember 2014

Wie wir Radfahrer den Autoverkehr subventionieren

Die Washington Post hat mich auf das Thema aufmerksam gemacht. Die Zeitung fragt: Warum soll mein Fahrrad dein Auto subventionieren? Aber tut es das denn wirklich? 

Aber ja. Supermärkte haben in Tiefgaragen Plätze, deren Gebühren sie den Kunden zurückerstatten. Und  sogar dieser Alnatura-Laden lockt Autofahrer damit, dass ihnen eine Stunde Parkgebühren in einem bestimmten Parkhaus zurückerstattet werden. Nicht nur einem, sondern vielen.  Woanders bieten Supermärkte gleich ganz kostenlose Parkflächen für Einkäufer an. Das ist schön für Autofahrer. Aber bezahlen tun wir das alle, auch Radler und Fußgänger.

Denn natürlich holt sich der Handel zurück, was er investiert. Und zwar so wie das alle Händler mit versteckten Kosten machen: Sie schlagen sie auf die Preise der Produkte. Und die sind für uns alle gleich, für Autofahrer, aber eben auch für Radler und Fußgänger. *

29. November 2014

Birkachs kurioser Irrweg

Radwege und Radspuren sind ja leider oft willkommene, wenn auch illegale Parkplätze. Birkach hat das kapiert. Hier befinden sich Parkplätze gleich mitten in der Radroute, ganz legal.

Man hat sich immerhin die Mühe gemacht, im Verlauf der Birkheckenstraße einen Radweg-Durchbruch durch den Grünstreifen zu legen. Toll. Sehr schön. Wirklich gut!

Offenbar war es aber nicht möglich, die beiden Parkplätze aufzugeben, die genau in der Linie liegen, die der Radler fährt.

28. November 2014

Ein E-Buch zum Rad

Zwei Linke Hände am Rad? Noch nie einen Platten selber behoben? Angst vor den vielen Schräubchen an Zügen und Zacken? Das E-Book "Fahrradreparatur" will da weiterhelfen. 

Nach Angaben der Autoren  erklärt das Buch, wo die Gefahren liegen, wenn man ein Rappeln und Quietschen ignoriert, welches Werkzeug man dabeihaben muss und wo man den Hebel ansetzt.
Das E-Book kann man hier gratis runterladen und auf dem Handy speichern, für denn Fall, dass bei einer Radtour ein Problem auftritt. Dann sollte man allerdings auch das richtige Werkzeug dabei haben. 

Ich nehme gerne Erfahrungsberichte mit dem Ratgeber entgegen. 






27. November 2014

Weihnachtsgeschenke für Radfahrer/innen

Einen Vorschlag hätte ich hier schon mal. Nein, das ist keine Schokolade. Das ist das ultimative Geschenk für die radelnde Frau, die auch mal gern mit schicken (und rutschigen) Schuhen ins Geschäft oder auf eine Party radelt.

Diese Pedale wurden von Moto Bycicles in Berlin entwickelt. Sie sind trotz Stahlkerns ultradünn und absolut rutschfest. Da hat frau auch mit Highheels einen sicheren Pedalstand.

25. November 2014

Winterreifen für Räder

Ich fürchte mich vor der abschüssigen Kurve auf meinem Weg zur Arbeit. Die kann jetzt morgens schon mal vereist sein. Dann rutsche ich mit allen Reifen weg. Bremsen ist auch nicht möglich. 

Also bin ich in den Fahrradladen meines Vertrauens, Transvelo, gegangen und habe nach einem Gegenmittel gefragt. 


24. November 2014

Rad fahren oder Rad tragen?

Manche Kreuzungen sind kompliziert. Vor allem für Radfahrer. Da wird ein Radler dann schnell mal zum Fußgänger. 

Der hier trägt das Rad über die Schienen an der Kreuzung Neckarstraße-Villastraße beim SWR mit Abbiegespur Richtung Schwanenplatztunnel.

Er will offensichtlich in ein Gebäude, das auf der linken Straßenseite liegt.


20. November 2014

Pedelecs haben nicht mehr Unfälle als andere Räder

Das ist das Ergebnis einer Studie der Technischen Universität Chemnitz und der Unfallforschung der Versicherer. Auf der Internetseite der UDV heißt es: 

"Der Vergleich von Fahrräder und Elektrofahrrädern zeigte, dass Elektrofahrräder per se keinem erhöhten oder anders gelagertem Sicherheitsrisiko als Fahrräder unterliegen. Die potenziell höheren Geschwindigkeiten werden vor allem von S-Pedelec-Fahrern realisiert, während für Pedelec-Fahrer der erhöhte Komfort im Mittelpunkt steht."

19. November 2014

Gut durchdacht

So stellen sich die Radspuren und -wege in Schmiden einer Viel-Radfahrerin dar, die dort oft unterwegs ist, und zwar fast immer mit einem Kinderanhänger.  Sie hat mir diese Bilder geschickt.

Das Fazit von Blogleserin Anne: Man merkt, dass Fellbach nicht Stuttgart ist. Das Radführungskonzept ist schlüssig und konsequent.

Wir fahren mit ihr jetzt den Weg von Fellbach nach Schmiden auf der Bahnhofstraße und Fellbacher Straße.

17. November 2014

Wer hat Vorrang?


Blogleser Gerhard fragt mich, wie das nun eigentlich ist mit diesen überbauten Straßenteilen mit Bordsteinen in der Einmündung in eine andere Straße? 

Solche Regelungen gibt es an verschiedenen Stellen in Stuttgart, so auch hier, wo in Heslach die Frauenstraße auf die Böblinger Straße stößt. Die Böblinger Straße ist übrigens, auch wegen der Stadtbahn, eine Vorfahrtsstraße. Am Ausgang der Frauenstraße steht sogar ein Stoppschild am Bordstein des Gehwegs.

Reicht das, um einem Autofahrer zu sagen, dass hier die Fußgänger hier Vorrang haben?

15. November 2014

Autobild mit Fahrrad

Mischverkehrsflächen - auch Shared Space genannt - gibt es juristisch in Deutschland nicht. Die Stadt Stuttgart meint zwar, sie hätte so was. Hat sie aber nicht. 

Die Tübinger Straße soll eine Mischverkehrsfläche auf dem Abschnitt zwischen der Paulinenbrücke und dem Rote-Bühl-Platz sein. Es gibt aber kein Schild, das dies erklären könnte, so was wie: Alle gleichberechtigt durcheinander und alle sind nett zueinander.

Es deutet für Autofahrer nichts darauf hin, dass sich hier Radler, Autos und Fußgänger mischen. Im Gegenteil, sie werden separiert: Am Eingang von der Paulinenbrücke her, stoßen Autofahrer und Radler auf einen Zebrastreifen. (Eine Separation von Fußgängern) Danach fahren sie auf einer asphaltierten Fahrbahn weiter. Autofahrer und Radler müssen also nach dem Zebrastreifen annehmen, dass Fußgänger jetzt nichts mehr auf der Fahrbahn zu suchen haben.

13. November 2014

So geht Disziplinierung von Radfahrern

Auf die Umfahrung der Baustelle am Leuze ist die Stadt stolz. Hier wurde für Radler eine Umleitung gebaut. Neuerdings überrascht diese Umleitung mit gelben Sicherheitsschwellen und Baken. Sie trennen Fußgänger und Radfahrer. 

Ich frage mich nur, für wen wurde diese Trennung so aufwändig gemacht? Für uns Radfahrer oder für Fußgänger? Wenn man sich die Engstelle unten am Mineralbad Leuze anschaut, wird es klar.

11. November 2014

Richtig, aber falsch

Der Radler hier kann gar nicht anders, als regelwidrig fahren. Er soll nach links. Wenn er das tut, fährt er über eine durchgezogene Linie auf der Fahrbahn. Das darf auch ein Radler nicht. 

Man könnte dorthin fahren, wo man das Auto sieht und den Lenker an der Verkehrsinsel herumreißen und in einer 90-Grad-Kurve dann auf dem Rad-Sicherheitssteifchen zum Radweg fahren. Das ist unzumutbar. Und man sieht es beim Anfahren auch nicht.

Also schlingert man links diagonal über die Sperrlinie Richtung Radweg. (Hier muss eine ordentlich Radabbiegespur hin!)

An dieser Stelle verlangt die Stadt ein regelwidriges Verhalten vom Radler. Dazu gibt es keine Alternative. Eine Fördermaßnahme für regelwidriges Radler-Verhalten, über das wir uns andererseits immer so aufregen.

Frage: Woher weiß ich als Radlerin eigentlich, welcher Regelverstoß von mir erwartet und welcher mir verboten ist?


7. November 2014

Diebstahl - Wie sein Rad sichern?

Das habe ich meinen Fachhändler des Vertrauens gefragt, Transvelo in Stuttgart. Wer sich sich ein teures Pedelec gekauft hat, will nicht, dass es geklaut wird. Der Nachteil: Gute Diebstahlsicherungen sind erstens teuer, zweitens wiegen sie einiges. 

Tatsächlich werden in Stuttgart gar nicht so viele Räder geklaut. Es gibt allerdings Diebstahls-Wellen auswärtiger professioneller Diebe. Denen muss man es nicht gar so leicht machen. Bolzenschneider sind nicht groß, und wenn man einen guten hat, dann bekommt man alle handelsüblichen Kabel-Schlösser in der Preisklasse von 15 bis 60 Euro damit auf.

Hier ein Testergebnis von 2017.  Im Grunde ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Schloss offen ist.

Es gibt drei Sorten von Dieben, erklärt mir der Inhaber von Transvelo Stuttgart. 

5. November 2014

Lastenräder

Derzeit werden viele Varianten von Lastenrädern entwickelt, mit und ohne Pedelec-Motor. 

Lastenräder sind nicht nur für Familien mit Kindern eine neue Möglichkeit. Sie sind auch eine bedenkenswerte Alternative beim kleinen Lieferverkehr in der Stadt, für den Pizzaservice, der in der Umgegeben auslierfert, für Hauspost, die zwischen mehreren Standorten hin und her transportiert werden muss, für die Auslieferung von online bestellten Büchern ...


3. November 2014

Nee, nee, nicht gut

An Radfahrer hat der hier in seiner Entlade-Not nicht gedacht. Und Autofahrer scheinen irgendwie immer in Not, was Halte- und Parkplätze betrifft. 

Und wir Radler sind gewohnt, um Vieles drum herum zu fahren, aber hier ist es dann doch etwas eng. Und ein bisschen frech kommt es mir schon auch vor. Er muss im Fußgänger- und Radüberweg auf den Gehsteig gefahren sein. Und das ist ja nur gar nicht für Autos gedacht. Und er hat dabei die Radzeichen gesehen (Foto unten).

Immerhin lässt er mit sich reden und fährt den Lastwagen dann ein Stück vor auf die freie Fläche.

1. November 2014

Konstanzer Rad-Konzil

Die Stadt Konstanz am Bodensee gibt sich Mühe, Radlern den Weg zu ebnen. Sie macht auch Werbung fürs Radfahren, per Plakat und mit Sattelabdeckungen. 

Hier sind beispielsweise die Fußgängerzonen der ausgedehnten Altstadt entweder ganz für Radler freigegeben oder dort, wo tagsüber viele Einkaufstouristen unterwegs sind, immerhin zwischen 22 und 10 Uhr für Radler frei.

29. Oktober 2014

Der Fahrradlift von Trondheim

Trondheim liegt in Norwegen und hat 1993 den ersten Fahrradlift der Welt gebaut. Er führt 130 Meter eine teils 20 Prozent steile Straße hinauf. Im vergangenen Jahr wurde das System noch mal erneuert. 

Das ganze funktioniert so: ein umlaufendes Zugseil transportiert unterhalb der Fahrbahn  kleine Aufstellflächen für den rechten Fuß nach unten. Dort stellt man den Fuß  auf die Platte und wird dann mit rund 7 km/h hochgezogen. Alles nicht so einfach, weil man den Lenker gerade halten muss und das rechte Bein dann doch ziemlich beansprucht wird.

Sobald man den Fußg vom Trittbrett nimmt, verschwindet es in der Erde.

27. Oktober 2014

Radfahrer müssen draußen bleiben

Das neue Einkaufszentrum im Europaviertel, das Milaneo, hat zwar reihenweise Fahrradständer aufgestellt, aber man kommt mit dem Rad nicht hin.

Es sei denn man schiebt das Rad über gut hundert Meter. Radständer, zu denen man mit dem Rad nicht hinfahren kann, sind ein Witz. Und sie werden auch nicht genutzt.

Es scheint, als wolle das Milaneo (vielmehr die Stadt, die hier die Regelung getroffen hat) sich und der Welt beweisen, dass nur Autofahrer gute Einkäufer sind, Radfahrer aber nicht. Sie werden ja gleich erst einmal ausgesperrt.


25. Oktober 2014

Ganz oder gar nicht - schlecht geplante Radspur

Schlecht geplante Radspuren werden von Radfahrern ignoriert. Und von anderen, denen sie zu Pass kommen, benutzt. 

Aus der Filderstraße führt seit Kurzem eine Radspur über die Hauptstätter Straße zum Marienplatz. Das Problem: Aggressive rechtsabbiegende Autos (und Lastwagen) machen die Geradeausfahrt für Radfahrer zur Selbstmordaktion, es sei denn sie sind, so wie hier das Moped, die ersten. Alle nachfolgenden Radler laufen ernste Gefahr, von abbiegenden Autofahrern umgefahren zu werden.

Also wird diese Anlage anders genutzt, als von der Stadt vorgesehen.


23. Oktober 2014

Radfahren ist nicht gefährlicher als Autofahren

Und je mehr Radler/innen unterwegs sind, desto ungefährlicher ist das Radeln. Man nennt es Sicherheit durch Anzahl (Safety by Numbers). Denn je mehr Radler fahren, desto mehr achten Autofahrer auf sie.  Radfahrer werden zur Selbstverständlichkeit im Straßenverkehr. 
Die österreichische Seite Radland beschreibt für die Stadt Wien: Im Jahr 2002 betrug der Radverkehrsanteil 2 Prozent. Je 1 Million Rad-Kilometer verunglückten 5 Radler/innen. 
Sieben Jahre später, im Jahr 2009 war der Radverkehrsanteil auf 5, 5 Prozent gestiegen (das ist immer noch nicht viel), und es verunglückten nur noch 1,5 Radler/innen auf eine Million Rad-Kilometer. 

22. Oktober 2014

Eine Begegnung der dritten Art

Die hatten der Bezirksbeirat Süd und die anwesenden Bürgerinnen und Bürger, darunter etliche Radler, gestern in der Sitzung zum Thema Tübinger Straße. 

Es war ein Lehrstück in Politik. Und eine schöne Antwort auf die Frage: Warum geschieht eigentlich nichts?

Ich neige nicht dazu, auf die Verwaltung zu schimpfen. Die Leute in der Stadtverwaltung arbeiten auch hart. Aber ich konnte mir bisher nicht vorstellen, dass ein Chef der unteren Verkehrsbehörde (Verkehrsregelung und Management) völlig unvorbereitet zu einer Sitzung kommt und weder den Beschluss von Gemeinderat und Bezirksbeirat kennt, noch schlüssige Argumente vortragen kann, warum dieser Beschluss nicht umgesetzt werden soll.

21. Oktober 2014

Und wieder grüßt die Tübinger Straße

Heute im Bezirksbeirat Süd, 18:30 Uhr, Generationenhaus Heslach. 

Eingeladen ist ein Vertreter des Ordnungsamts, um dem Bezirksbeirat Süd zu erklären, warum die Tübinger Straße noch nicht Fahrradstraße werden kann und die komische Radlerschleuse vorerst beibehalten werden muss.

Und das, obgleich sowohl Gemeinderat als auch Bezirksberiat Süd beschlossen haben, dass mit der Eröffnung des Gerber die Tübinger Straße Fahrradstraße wird und an der Feinstraße für den Durchgangs- und Schleichverkehr gesperrt wird. Und zwar richtig, nicht mit dieser Schleuse, die ständig von Autofahrern missachtet wird.

Am vergangene Mittwoch haben sich viele Radler die Strecke angeschaut und sind sie abgefahren. Und ich habe schon mal vorab über die beiden Pläne informiert, den Beschluss von Gemeinderat und Bezirksbeirat und das Konzept des Ordnungsamts.

Die Sitzungen des Bezirksbeirats sind immer öffentlich. Sie finden im Generationenhaus in Heslach statt, und zwar im Saal im zweiten Stock. Beginn 18:30 Uhr.

19. Oktober 2014

Hinüber gut, zurück eine böse Überaschung - Querung Paulinenstraße

Rund ums Einkaufszentrum Gerber wird alles neu gebahnt. So ist am Ausgang der Marienstraße Richtung Stuttgart West eine gut durchdachte Radlerquerung über die Paulinenstraße entstanden. 

Da es hier keinen Fußgängerüberweg gibt, entstehen auch keine Irritationen durch parallel anders geschaltete Fußgängerampeln. Sehr schön.

Man radelt allerdings zunächst gegen die Einbahn die Marienstraße entlang, was den Autofahrern nicht ganz klar ist.

17. Oktober 2014

Lebensgefährliche Rad- und Fußgängerampel

Diese Ampel steht am Marienplatz. Die Furt verbindet den neuen Rewe mit dem Marienplatz. Radfahrer werden mit den städtischen Wegweisen ausgerechnet zu dieser Ampel gewiesen. 

Sie sollen hier gemischt mit Fußgängern die Hauptstätter Straße überqueren, obgleich die Furt sehr schmal und der Zugang vom Marienplatz her eng, winklig und unpraktikabel ist.

Sie gehört für Fußgänger und Radler zu den gefährlichsten Ampeln Stuttgarts. Hier wurde vor eineigen Tagen ein Kind angefahren und schwer verletzt. Der 10-jährige Junge hat an dieser Ampel gewartet.

16. Oktober 2014

Radler testen Tübinger Straße

Gestern Abend habe ich auf dem Marienplatz über das Verkehrskonzept für die Tübinger Straße informiert: Was der Gemeinderat beschlossen hat, was der Bezirksbeirat Süd wollte, und was die Stadt nicht will. 

Anschließend haben sich etliche Radler auf den Weg gemacht, um die Situation an der Radlerschleuse zu erkunden. Wie funktioniert die eigentlich?

Sie kamen teils echt erschrocken zurück.

15. Oktober 2014

Tübinger Straße braucht Radfahrer/innen

Heute Abend ab 17:30 Uhr  - Die Tübinger Straße braucht uns Radfahrer.

Die Hauptroute 1 längs durch Stuttgart holpert im Zentrum immer noch ziemlich. Nachdem der Mischverkehrsweg Tübinger Straße endlich wieder mit dem Rad befahrbar ist, fällt auf, dass der Übergung über den Rotebühlplatz/Torstraße in die Fahrradstraße Eberhardstraße ungeklärt ist.

Radler müssen sich hier an der Ampel für Autofahrer aufstellen. Deren Rotphase ist aber so lang (über eine Minute), dass viele Radler das nicht mehr akzeptieren. Sie fahren seitlich über den Fußgängerüberweg. Eine Grundregel für Verkehrsplaner: Rad-Regelungen müssen so sein, dass die Radfahrer sie auch akzeptieren. Sonst suchen sie sich kreative Lösungen. (Was übrigens für den Autoverkehr auch gilt.) Radler brauchen hier eine Vorrangschaltung vor den Autos.

13. Oktober 2014

Da muss wohl jede Stadt durch

Kaum schafft sie Platz für Radrouten, wird dieser Platz von anderen erobert, von Autofahrern und von Fußgängern. Stuttgart befindet sich derzeit in dem Stadium der Verwunderung.  

Warum parken Autos auf Radwegen, warum betrachten Fußgänger die Hauptroute und die Fahrradstraße als Fußgängerzuone? Warum sehen Fußgänger nicht, dass sie auf einem Radweg spazieren? Und was kann man denn da jetzt machen?

Am Mittwoch bin ich zwischen 17:30 Und 18:30 Uhr am Marienplatz und stehe für Fragen und Antworten zur Verfügung.

11. Oktober 2014

Achtung - Da stürzen sie alle


Das berichtet mir ein Kollege. Er ist an einem Sonntag mit seinem Fahrrad gestürzt. An der Cottastraße, sagt er, ob ich das kenne. Da stürzen sie alle, sagt einer von der Brauerei. 

Ja, die Cottastraße kenne ich. Über diese kleine kurze Straße habe ich schon oft berichtet. Hauptsächlich, weil da fast immer Autos so auf der Radspur parken, die gegen die Einbahn hineinführt, dass man nicht vorbeikommt, weil da außerdem eine Verkehrsinsel ist.


10. Oktober 2014

Die Tübinger Straße braucht jetzt Radler

Mittwoch, 15. Oktober zwischen 17:30 und 18:30 Uhr stehe ich am Marienplatz am Springbrunen und erkläre allen, die zufällig oder gezielt vorbeikommen, was die Tübinger Straße braucht, damit sie Fahrradstraße wird. 

Jeder für sich kann dann die Strecke einmal abradeln oder auch zwei Mal oder drei Mal. 

Wie mehrfach berichtet, steht der Beschluss des Gemeinderats und des Bezirksbeirats Süd auf der Kippe, dass die Tübinger Straße demnächst Fahrradstraße und Sackgasse für Autofahrer wird. Das Amt für öffentliche Ordnung ist dagegen. Und zwar wegen einer Baustelle, die das Projekt um zwei Jahre verschieben soll.

Aber die Tübinger Straße ist jetzt schon Fahrradstraße, nur dass Radler eben noch keinen Vorrang haben. Der Auswärtsverkehr vom Gerber steht im Stau, weil gleichzeitig Autofahrer an der Schleuse aus Richtung Marienplatz kommend, ebenfalls über die Feinstraße abfahren sollen. Dazwischen werden die Radfahrer zermalmt. Das muss aufhören.

9. Oktober 2014

Endlich gefunden! - der Shop für radelnde Frauen

Velogold
Radfahren ist ursprünglich eine Männerwelt. Und in den Radlerläden gibt es alles fürs sportliche Fahren: Shirts, Radlerhosen, Regenjacken, Regenhosen, Rennradlerschuhe, Helme ...

Aber nichts, was speziell für Frauen gemacht wäre, die auf Rädern ohne Stange fahren, für Alltagsradlerinnen mit Rock zum Beispie, also Helme, die nicht nach Kampfradler und Fallschirmspringer aussehen; praktikable Regensachen, die man sich auf der Straße schnell anziehen kann, wenn der Regenschauer einen erwischt; irgendwas, was verhindert, dass der Rock zum Kinn hochflattert ...

8. Oktober 2014

Tübinger Straße zur Wiedervorlage in zwei Wochen

Politik ist schwierig. Der Bezirksbeirat Süd hat sich gestern Abend mit dem Thema Tübinger Straße beschäftigt. Sie hätte ja nach dem Willen von Gemeinderat und Bezirksbeirat mit der Eröffnung des Gerbers Einbahn- und Fahrradstraße werden sollen.

Warum sie es noch nicht ist, sollte dem Bezirksbeirat gestern Abend erläutert werden. Es konnte aber aus für den Bezirksvorsteher nachvollziehbaren Gründen aus der Verwaltung gestern Abend niemand kommen. Der neue Bezirksvorsteher, Raiko Grieb (SPD), hat statt dessen ein Schreiben der Verwaltung vorgelesen.


7. Oktober 2014

Sachstand Verkehrskonzept Tübinger Straße - Heute im Bezirksbeirat Süd

Wie geht es weiter mit der Tübinger Straße zwischen Marienplatz und Paulinenbrücke?

Das ist heute Abend Thema der öffentlichen Sitzung des Bezirksbeirats Süd im Generationenhaus in Heslach. Eigentlich hätte mit der Eröffnung des Gerber die Tübinger Straße Fahrradstraße werden sollen. So der Wunsch des Bezirksbeirats und der Beschluss des Gemeinderats.

Das verzögert sich, und es sieht so aus, als werde es ein anderes Konzept geben als vom Bezirksbeirat befürwortet. Wir sind gespannt, was uns heute Abend erläutert wird. Besonders interessiert mich, wie die Stadt verhindern will, dass Autofahrer an der Feinstraße illegal abbiegen.

Die Sitzung ist öffentlich. Alle die es auch interessiert sind eingeladen teilzunehmen.

18:30 Uhr
Rudolf-Schmid-Saal
Generationenhaus,
Gebrüder-Schmid-Weg 13


6. Oktober 2014

Pedelec statt Dienstwagen - E-Bikes leasen

Auf kurzen Strecken ist das Dienstfahrrad klar im Vorteil gegenüber einem Auto. Man steht nicht im Stau. 

Außerdem hat man  sich zwischen zwei Terminen mal bewegt. Dabei weiß man immer genau, wann man ankommt. Und man muss nie Parkplatz suchen. Das Fahrrad ist das pünktlichste Verkehrsmittel. 90 Prozent der Strecken, die wir in  Deutschland mit dem Auto zurücklegen, sind unter 7 km lang. Da ist ein Pedelec ideal, denn damit legt man auch mal Strecken zurück, die man mit dem Normalrad schon als grenzwertig lang empfindet.

3. Oktober 2014

Kleine und große Pedelecs

Pedelecs gibt es inzwischen in allen Formen, Ausführungen und Farben. Auch die Akkus sehen überall anders aus. Eine Vereinheitlichung hat es leider nicht gegeben. Es würde das Aufladen an öffentlichen Ladestationen erleichtern. 

Pedelecs sind schwer, auch als tragbare Klappräder, meistens knapp über 20 Kilogramm.  Auch davon gibt es inzwischen viele Varianten. Einfach mal bei Google die Stichworte "Pedelec" mit oder ohne "Klappräder" eingeben und gucken.