11. März 2017

Eine Minderheit beansprucht sehr viel Platz

Fußgänger, Radfahrer und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs (die dann zu Fußgänger werden) stellen den größten Teil derer, die in einer Stadt wie Stuttgart unterwegs sind.

Es dürften zusammen über die Hälfte sein. Doch den allermeisten Platz brauchen Autos. Und wir geben ihn ihnen. Übrigens durchaus murrend. Denn auch die, die im Autos sitzen, aber im Stau stehen, schimpfen auf Autos, nämlich die anderen. Wir alle wünschen uns in der Stadt mehr Ruhe und mehr Bewegungsfreiheit.

9. März 2017

Der Grüne Pfeil für Radler rückt näher

Es könnte doch tatsächlich etwas werden mit der Regelung, die Radfahrenden erlaubt, an roten Autoampeln rechts abzubiegen oder an T-Kreuzungen geradeaus weiterzufahren. 

Die Süddeutsche Zeitung meldet, dass das Verkehrsministerium prüft, ob neue Schilder eingeführt werden können, die das erlauben. Also der Grüne Pfeil für Radfahrer. Die Bundesanstalt für Straßenwesen klärt gerade die Frage, ob das für die Verkehrssicherheit sinnvoll ist und die Verwaltungsvorschrift für die Staraßenverkehrs-Ordnung entsprechend geändert wird. So heißt es in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten aus Baden-Württemnberg, Matthias Gastel. Auch die Grünen im Stuttgarter Gemeinderat haben auf ihre Anfrage von der Stadtverwaltung die Antwort bekommen, dass den Grünen Pfeile wolle und das Ergebnis abwarte.

7. März 2017

Können Fahrräder fliegen?

Ja, sie können. Oder anders herum gesagt, man kann Fluggeräte bauen, die mit Muskelkraft betrieben werden. 

Mehr auf der Intrnetseite Gustav Mesmer
Der erste dürfte Gustav Mesmer aus Altshausen, Oberschwaben, gewesen sein, der fliegende Fahrräder baute. Bevor er Anerkennung erfuhr saß Mesmer 40 Jahre in der Psychiatrie. In seiner Krankenakte tauchte am 10. Oktober 1932 zum ersten Mal die Notiz auf: "Hat eine Flugmaschine erfunden, gibt entsprechende Zeichnungen ab" (Quelle: www.Gustav Mesmer).

5. März 2017

Wo ist eigentlich das Problem?

Üblicherweise regen wir uns fürchterlich auf, wenn wir Radfahrer in Fußgängerzonen sehen. Die Presse erweckt dann gern den Eindruck, als würden Kampfradler kleine Kinder über den Haufen fahren. 

Es wird  Zeit, dass wir mal neugierig hinschauen und gucken, was tatsächlich los ist. Wie viele so radeln (wieviele Autos da wieder mal herumstehen, also reingefahren sind) und wie die Fußgänger reagieren. Ich habe da eine Stunde herumgestanden, und ich fand, dass es total friedlich zugeht, sowohl auf der Königstraße wie auch auf dem Marktplatz, auch wenn hin und wieder mal ein Radler auf seinem Fahrrad sitzt, statt zu schieben. Es fuhren sogar zwei Radler (einen habe ich fotografiert) die Schulstraße hinunter. Übrigens waren alle Fahrradfahrer sehr langsam unterwegs. Einer ist dann abgestiegen, als es eng wurde.