20. Januar 2017

Dürfen Radler rote Ampeln ignorieren?

Jetzt wird es ganz spannend. Sowohl der Focus, als auch der Südkurier und nachfolgende Medien haben in Artikeln behauptet, dass Radfahrende unter Umständen rote Ampeln irgnorieren dürfen. 

Und zwar an einer T-Kreuzung. Dann dürfen sie bei Rot für Autos weiterradeln. Aber nur dann, wenn sie dabei keinen Fußgängerüberweg kreuzen. Das gilt auch nur dann, wenn der Radler auf einem von der Fahrbahn separierten Radweg unterwegs ist. Oh! Na, dann.

18. Januar 2017

Feinstaubalarm für Autofahrer, Schlitteralarm für Radfahrer

Es herrscht Feinstaubalarm. Manche möchten aufs Fahrrad umsteigen. Viele fahren sowieso mit dem Fahrrad. Wie letzten Winter hat es leider geschneit. 

Die Stadt fordert uns auf, das Auto stehen zu lassen und umzusteigen, auch aufs Fahrrad. Aber wieder sind die Radspuren und Radwege vielerorts nicht geräumt. Ich selber kann nicht überall hin radeln, deshalb ist das eine sehr zufällige Sammlung auch von Bildern, die mir Blogleser in den letzten Tagen geschickt haben.

Oben der Radweg Heilbronnerstraße auf dem Pragsattel. Etwas weiter unten im nächsten Schneefeld hat es mich dann hingehauern (nix passiert). Wo kein Haus steht, herrscht Schlitteralarm. So sah es am Montag aus. Jetzt dürfte alles beinhart gefroren sein.

16. Januar 2017

Radfahren macht lächeln

Das Wetter ist garstig. Trotzdem steige ich lieber aufs Fahrrad als ins Auto. 

Viele können sich nicht vorstellen, im Winter zu radeln. Es ist kalt. Die Finger frieren. Der Wind bläst einem kalt ins Gesicht. Jetzt anfangen damit? Nein, lieber bis zum Sommer warten.

Nein, nicht warten, jetzt anfangen! Man gewöhnt sich schnell dran. Und es schlägt allemal die Parkplatzsuche, das Füttern von Parkscheinautomaten, das Tappen durch Parkhäuser. Radfahren macht viel bessere Laune als Autofahren.

Zum Feinstaubalarm einfach mal ausprobieren. Strecken unter 6 km legt man, allemal zur Hauptverkehrszeit, mit dem Rad schneller zurück als mit dem Auto. Und zwar von Tür zu Tür.  Nach zwei bis drei Wochen wird das Radeln zur Arbeit zur geschätzten Gewohnheit.