5. November 2016

Radeln wie ein Auto

Blogleser Friedhelm hat in seinen Kommentaren den Begriff Vehicular Cycling eingeführt. 

Also Radeln wie ein Fahrzeug. Das tun viele von uns, die meisten jedoch nicht. Friedhelm erklärt: Der Begriff meint, Radfahren wie ein Fahrzeug, der StVO gemäß:
  • kein Geisterfahren, nicht auf nicht freigegebenen Gehwegen fahren, 
  • Fahrstreifenwechsel und Abbiegevorgänge anzeigen, 
  • Fahrstreifenwechsel nicht scheuen, also, auf dem Fahrstreifen fahren, der für die Richtung vorgesehen ist, in die man abbiegen will.
  • zum Geradeausfahren nicht auf einem Fahrstreifen nur für Rechtsabbieger fahren
  • zum Linksabbiegen auf dem Linksabbiegefahrstreifen bzw. nahe zum Gegenverkehr eingeordnet, falls kein solcher Fahrstreifen vorhanden ist.

4. November 2016

Top-Radblog gesucht - Radfahren in Stuttgart ist auch dabei

Es steht wieder mal die Wahl der Top-Fahrrad-Blogs an. 

Radfahren in Stuttgart findet ihr in hier  unter Kategorie "Stadtradler/Regionale Radler/ als "dasfahrradblog.blogspot.de / Stuttgart"

Natürlich könnt ihr auch für andere tolle Radblogs voten. Klar doch. Alle Blogger haben es verdient. Viel Spaß beim Gucken und Wählen.

Ach ja, und wir sehen uns heute Abend bei der Critical Mass.

3. November 2016

Parken, wo kein Poller steht

Keiner darf hier stehen: E-Ladesäule, Behindertenplätze
Die Eberhardstraße ist zu einem Großraumparkplatz verkommen. 

Es wird schamlos falsch geparkt, auf Behindertenparkplätzen, auf den Parkplätzen zum Aufladen von E-Autos, in zweiter Reihe.

Zeitweise ist das Getümmel auf der Eberhardstraße so dicht, dass sich nicht nur die Autos gegenseitig blockieren, sondern für Räder gar kein Platz mehr vorhanden ist.
Diese Straße - unsere erste Fahrradstraße - gehört ganz offensichtlich den Autos.

1. November 2016

Regenampeln und andere Ampeln

Cycling Ambassy for Denmark
Wenn es regnet verlängert sich die Grünphase von Ampeln für Radfahrende. Das ist in Kopenhagen auf einem Radschnellweg der Fall. Schön natürlich. Sehr schön. 

Aber bevor wir hier über Regenampelschaltungen für Radfahrende nachdenken, könnten wir ganz generell ein paar wichtige Ampeln so schalten, dass Radfahrende im Umlauf nicht die letzten sind, sondern die ersten.

Als schlimmste Ampel für Radler gilt die Ampel am Tagblattturm auf der Hauptradroute 1. Aber es gibt noch weitere "schlimmste Radampeln Stuttgart."

31. Oktober 2016

Radfahren darf keine Mutprobe sein

Eine moderne Radinfrastruktur setzt nicht auf Gehwege und Fußgängerampeln sondern auf Radfahrbahnen entlang aller Hauptverkehrsachsen durch eine Stadt. 

"Ich radle eh auf dem Gehweg", hört man sogar von Radfahrern. Was man persönlich braucht oder nutzt, ist aber keine geeignetes Kriterium für eine Stadtpolitik, die den Radverkehr nicht behindern, sondern fördern will. Übrigens aus der dringenden Notwendigkeit heraus, den Autoverkehr zu verringern, damit es weniger Stau und Feinstaub- und Stickoxidbelastungen gibt und damit Lieferanten, Handwerker und Notärzte in zumutbarer Zeit durchkommen. Eine Verkehrspolitik, die alternative Verkehrsmittel fördert, ist elementar wichtig für die wirtschaftliche Zukunft und Attraktivität einer Stadt.