15. Oktober 2016

Stuttgartnacht für Radfahrer

Heute ist Stuttgartnacht. Das ist auch die Nacht der Fahrradtaxis, E-Tuktuks und Bürgerrikschas des Reallabors für nachhaltige Mobilität.

Man kann sich von ihnen rund um den Marktplatz herumkutschieren lassen. Ihr Standort ist der Marktplatz.

Und wenn man schon auf dem Marktplatz ist, kann man im Rathaus auch mal Paternoster fahren oder auf den Rathausturm hinauf steigen. Zur Stuttgartnacht, die vom Magazin Life veranstaltet wird, öffnen traditionell viele Kultureinrichtungen, Gebäude und Friedhöfe.

13. Oktober 2016

Für S-Pedelecs ist gar nichts passend

Die Zeit hat die Diskussion eröffnet. Sollten S-Pedelecs nicht die normale Radinfrastruktur benutzen dürfen, wenigstens aber die echten Radwege?

Schnelle E-Räder, die erst ab 45 km/h keine Elektromotorkraft mehr bekommen, sind nämlich gut geeignet für Pendler, die aus der Peripherie nach Stuttgart hinein fahren und streckenweise mit E-Kraft schneller als 25 km/h fahren können. Etwa auf landstraßenbegleitenden Radwegen.
Dort dürfen sie aber nicht radeln. Sie müssen auf die Autofahrbahn. Wo sie für Autofahrer zu langsam sind und mehr oder minder knapp überholt werden. Andererseits sind ihnen aber viele Straßen gar nicht erlaubt, etwa, wenn sie als Kraftfahrstraßen ausgewiesen sind.

11. Oktober 2016

Radfahrer müssen sich vor Kottan-Unfällen schützen - urteilt Wiener Gericht

 Quelle Youtube 
Für die Älteren unter uns: Ende der 70er bis Anfang der 80er gab es die österreichische Krimiserie "Kottan ermittelt" - pechschwarz, bitterböse und politisch unkorrekt. Ein Running-Gag ist die Autotür, die Kottan aufstößt. 

In der ersten Staffel wird sie ihm regelmäßig von einem anderen Auto abgefahren. Später stürzen dann regelmäßig Radfahrer über die Tür. In Österreich heißen solche Unfälle deshalb Kottan-Unfälle. Wir nennen sie Dooring-Unfälle. Ich nenne sie "Tür auf Radfahrer macht einen Salto"-Unfälle.

9. Oktober 2016

Fahrbahn oder Gehweg - Männer radeln anders als Frauen

Die Technische Uni Dresden hat eine Umfrage unter Radfahrenden gemacht, um die Frage zu klären, wo sie eigentlich in Städten radeln und warum manche den Gehweg vorziehen, andere die Radstreifen und wieder andere die Fahrbahn.

Die Umfrage lief von Mitte Frebruar bis Mitte April. Viele von euch dürften daran teilgenommen haben. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.Ausgwertet wurden die Daten von knapp 5.600 Radfahrenden, ein Drittel davon Frauen. Das Durchschnittsahlter war Mitte Vierzig mit überdurchschnittlicher Bildung. Fast ziebzig Prozent davon wohnen und radeln in Städten. Die meisten von ihnen radeln an mindestens vier Tagen einer Woche, die Hälfte fährt auch im Winter Fahrrad.

Wie oft jemand das Fahrrad nimmt hat durchaus Einfluss darauf, ob er oder sie liebe Fahrbahn radelt oder den Gehweg nimmt.