23. Juli 2016

Fahrradstraße anradeln am Freitag


Die Tübinger Straße ist jetzt Fahrradstraße zwischen Marienplatz und Paulinenbrücke. 

Am Freitag, den 29. Juli, um 11 Uhr ist Anradeln in Gegenwart von Bürgermeister Pätzold und dem Fahrradbeauftragten Köhnlein.

Treffpunkt ist Marienplatz am Wasserspiel. Ich bin natürlich auch dabei. Die Radverbände wurden eingeladen. Und ich lade hiermit noch alle Radfahrenden in Stuttgart ein, ebenfalls zu kommen und die Fahrradstraße zu genießen.

21. Juli 2016

Polizei-Radstaffel zieht Bilanz

Ein Jahr sind die Beamten jetzt in Stuttgart auf Pedelecs unterwegs. Das Polizeipräsidium hat eine erfreute Bilanz gezogen.

Demnach waren 16 Beamtinnen und Beamte auf acht Pedelecs unterwegs, meistens von Montag bis Freitag und nur dann, wenn es keine Regengüsse gab. 

Sie haben den Informationen zufolge knapp 5.700 km zurückgelegt und saßen über 800 Stunden auf den Rädern. 521 Straftaten und 81 Ordnungswidrigkeiten hätten sie geahndet, außerdem hätten sie 736 Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern geführt, vermutlich hauptsächlich darüber, warum die Polizei auf Fahrrädern unterwegs ist.

19. Juli 2016

Gefährlicher Schilder-Blödsinn

Foto Blogleser Sebastian, Kaltentaler Abfahrt
Das hat Blogleser Sebastian an der Kaltentaler Abfahrt fotografiert. Er schreibt dazu:

"Da kommt man mit 50 Sachen auf dieses Schild zu. Wie soll man reagieren? Schieben auf dem Schutzsstreifen oder auf dem Gehweg? Ich bin vor einem netten Autofahrer eingeschert."

Radfahren in Stuttgart antwortet: Radfahrende fahren hier einfach gemäß der Straßenverkehrsordnugn weter. Hier muss niemand absteigen und schieben. Sicherheitsstreifen kennzeichnen nur den rechten Bereich einer Farbahn, wo Radler üblicherweise fahren, sind aber nicht verpflichtend. Und wenn ein Hindernis auf ihnen steht, weicht der Radler auf die Fahrbahn aus. Dieses Schild ist Blödsinn und zu dem eine Unverschämtheit Radfahrenden gegenüber.

Denn das Schild stellt selber ein ähnliches Hindernis dar wie die folgende Baustelle, vor dem man eigentlich warnen müsste. (Vielleicht mit einem auf dem Gehweg auftestellten Schild "Achtung Schild auf dem Radweg".)

Und schließlich ist "Radfahrer absteigen" kein Schild der Straßenverkehrsordnung. Es ist nicht bindend

17. Juli 2016

Radentscheid in Berlin meistert erste Etappe

Radfahrende wollen den Berliner Senat zwingen, sich mit dem Thema Radfahren wirklich auseinanderzusetzen.  

Die erste Etappe ist geschafft. In Rekordzeit hat die Initiative über hunderttausend Unterschriften gesammelt. Jetzt muss sich der Berliner Senat mit den zehn  Zielen zur Unterstützung des Radverkehr beschäftigen. Die Initiative Radentscheid hat nichts weniger als ein Rad-Gesetz vorgelegt. Der Senat könnte es, wie es ist, übernehmen. Lehnt er es ab, dann geht der Weg Richtung Volksentscheid. Einfach ist das nicht, aber auch nicht aussichtslos. Die politische Wirkung ist jetzt schon groß. Die Radfahrenden anderer Städte schauen mit großen Interesse auf Berlin. 

Auf dieser ersten Etappe wurde bereits deutlich, dass es Radfahrende eine von den Städten und der Stadtpolitik unterschätzte Größe und Masse sind. Es gibt sehr viele, auch in Stuttgart, die für sich, ganz individuell entschieden haben, viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Sie radeln und kämpfen sich alleine durch eine Radinfrastruktur, die alles andere als befriedigend ist (Baustellen auf Radwegen, aggressive Autofahrer, schlechte Ampelschaltungen, verwinkelte Streckenführung etc.).