16. Juli 2016

Ghost Bike Ride nach Weilimdorf

Es war eine bewegende Tour, die knapp fünfzig Radfahrende gestern Abend von Stuttgart nach Weilimdorf unternommen haben. 

Mit dem weiß gestreichenen Ghost Bike, das am Kreisverkehr in Weilimdorf aufgestellt wurde, wo Anfang Juni ein Radfahrer tödlich verletzt wurde.

Uns empfingen die Hinterbliebenen, die Lebensgefährtin und der Sohn des Opfers. Sie bedankten sich bei uns für die Geste. Gemeinsam mit ihnen stellten wir das Fahrrad auf und gedachten des Opfers und des furchtbaren Unfalls.

15. Juli 2016

Die wollen nur spielen - mit uns

Link zum Video
Die beißen nicht, die Autos, die wollen nur spielen. Oder fahren. Die Radfahrer auch. Sie wollen auf ihrer Hauptradroute 1 ungestreift von Außenspiegeln nach Hause oder zur Arbeit kommen. 

So sieht in Stuttgart eine Radhauptroute 1 aus. Beherrscht von Autos. Weil Autos immer noch mehr Rechte haben, schnell durchzukommen, als Radfahrende. Sogar auf ihrer Hauptradroute. Ich habe gegen 17 Uhr meine Fahrt auf Video aufgenommen.

Es ist eng geworden in der Burgstallstraße, seit auf der Böblinger Straße eine Baustelle ist und die Autos über die Seilbahnstraße in die Burgstallstraße geleitet werden. Mitten hinein in den Feierabendverkehr der Radler. Man sieht, dass viele Autofahrer weder mit der Enge klar kommen noch mit den ihnen entgegenkommenden Radfahrenden.

13. Juli 2016

Critical Mass lädt ein zum Ghost Bike Ride am Freitag

Anlass ist der Tod eines Radfahrers in einem Kreisverkehr in Weilimdorf. Wir begleiten ein das Ghost Bike, das auf einem Lastenrad transportiert wird, nach Weilimdorf. 

Treffpunkt ist übermorgen, also Freitag, der 15. Juli, wie üblich 18:30 Uhr der Feuersee. Es wird eine stille Fahrt.  Es ist der erste Ghost Bike Ride in Stuttgart.

11. Juli 2016

Sindelfinger Radler wollen mehr Radwege

Sindelfingen - Radstrecken, die im Nirwana enden, zu enge Spuren, unebene Wege und zu schlechte Hauptverbindungen – das und noch viel mehr kritisierten Vertreter von Fahrradverbänden bei einer Podiumsdiskussion am Mittwochabend in der Sindelfinger Stadthalle ... 

So beginnt der Artikel in der Stuttgarter Zeitung. Weiter heißt es: "„Lange Zeit wurde nur durch die Autofahrerbrille geplant“, stellte Hermann Wagner vom Böblinger Kreisverband des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) fest. Daran habe sich nicht viel geändert. Der Sindelfinger Oberbürgermeister Vöhringer widersprach: Man wolle eine fahrradfreundliche Stadt werden und lege deshalb im nächsten Frühjahr ein Konzept für den Ausbau und die Sanierung der Routen vor." 

Allerdings werden 150.000 Euro Sindelfingen da nicht reichen.