25. Juni 2016

Gelbe Engel fahren Fahrrad

Denn mit den Fahrrad kommt der ADAC-Helfer in der Innenstadt schneller zum Pannenfahrzeug als mit dem Auto. 

Der ADAC hat in Stuttgart zwei solche Fahrräder im Einsatz. Sie sind beide jeweils acht Stunden täglich unterwegs. Es sind Pedelecs.

Weil der Anhänger 50 kg wiegt, fahren diese beiden Räder nur in der Innenstadt und in Cannstatt herum, nicht aber die Hänge hinauf. Da kommt dann ein Auto.

Die Erfahrungen sind gut. So mancher Autofahrer ist allerdings arg verwundert. Aber die Ausrüstung und die Findigkeit der Helfer steht der in Autos in nichts nach. Es gibt eine Batterie für Starthilfe, und auf dem Lenker sieht man den Computer für die Analyse der Autodaten. Derzeit fahren zwei Männer diese Räder. Sie haben sich begeistert für diesen Fahrradjob gemeldet. Ein Frau wäre auch gern mit dabei gewesen, wohnt aber zu weit außerhalb von Stuttgart.

23. Juni 2016

Kettenschutz mal anders

Diesen Schutz für die Fahrradkette habe ich an einem E-Tandem gesehen. Man spart sich das Schutzblech, das die Kette ja bei Regen auch nicht vor Nässe und Ölverlust schützt. 

Angeboten wird dies von dem US-Händler BilogLogic Bicycle für Single-Speeds. Geht auch noch bei Nabenschaltungen und kostet hier etwa 20 Dollar

So etwas schützt nicht nur Hosenbeine bei Rädern ohne Schutzblech, sondern auch die Kette bei Feld, Wald- und Wiesenfahrten vor Matsch und Geäst. Hat jemand Erfahrung damit? Weiß jemand etwas dazu, was uns allen nützt?

22. Juni 2016

Baustelle in der Tübinger Straße

An der Furtbachstraße beim Karlsgymnasium wird ein Wendehammer gebaut. Schon einmal war hier der Radweg Richtung Marienplatz total gesperrt. Heute wieder.

Fußgänger/innen und Radler schlängeln sich wieder irgendwie über den einzig offenen Radstreifen/Radweg und durch Lücken im Bauzaun. Alle gemeinsam

Frage an einen der Bauarbeiter: Könnte man die Schranke nicht ein bisschen aufmachen?
Nein.
Dann sollte man aber ein Umleitungsschild aufstellen.
Mach ich.

21. Juni 2016

Woran liegt das wirklich?

Die Zeitung Die Welt glaubt die Antwort zu wissen auf die Frage, "Warum Senioren so häufig mit dem E-Bike verunglücken."  Solche Antworten generieren sich sozusagen automatisch: zu schnell, Räder zu schwer, kein Helm getragen, zu alt halt.

Die Konsequenz auch: Ab 65 sollte man doch besser nicht mehr Rad fahren, und wenn, dann sehr langsam und mit Sturzhelm. Darauf hat die taz unter dem Titel "Rasende Rentner" genervt geantwortet: "Acht von zehn Fahrradfahrern, die tödlich verunglücken, sind älter als 65 Jahre. Was sagt uns das? In der Stadt sind zu viele Autos unterwegs!"

19. Juni 2016

Das unfahrbare Fahrrad

Gestern Tag der Wissenschaft auf dem Campus der Uni Stuttgart. Ein Team des IST hat ein Fahrrad vorgestellt, dass man wirklich nicht fahren kann. 

Die Aufgabenstellung ist rein wissenschaftlicher Natur. Zum Spaß ist es nicht, aber es geht auch nicht um ein Fahrrad, sondern um Robuste Regelung.

Das Vorderrad steht fest. Der Lenker lenkt das Hinterrad. Die Kette läuft zur Nabe des Vorderrads und treibt es an. Die Lenkerbewegungen werden über einen Achter mit Kettenelementen und Zahnkränzen aufs Hinterrad übertragen.