1. April 2016

Eine Kurve für Radler - Cannstatt

Stuttgart war mal eine Meisterin der kurzen Radspuren. Es gibt aber nicht mehr so viele. 

Früher sagte man, der Radweg endet nach ein paar Metern. Das ist heute definitiv nicht mehr der Fall.

Nur hier in Cannstatt: Das ist die Einmündung der Eisenbahnstraße in die Schönestraße Richtung Rosensteinbrücke. Eine Erleichterung für Radfahrer/innen. Schön renoviert. Sie können so gut um die Kurve fahren. Leider stoßen sie gleich danach auf eine völlige Abwesenheit von Platz für Radfahrende.

31. März 2016

Radler sind die besseren Kunden

Eine neue Studie des European Cyclists* Federataion (ecf) hat erneut festgestellt, dass viele Radfahrende und wenig Autos gut sind fürs Geschäft des Einzelhandels. Denn Radler/innen kaufen öfter ein und geben auch noch mehr Geld aus als Autofahrer. 

Man hat es in Dänemark immer schon gewusst, aber man war sich nicht sicher, ob man die Ergebnisse dortiger Studien auf andere europäische Länder übertragen kann. Verändert man Innenstädte so, dass Radfahrende und nicht Autos hereinholen, dann geht das Geschäft nicht zurück, wie Innenstadtladeninhaber immer befürchten. Ganz im Gegenteil. New York hat in der 9. Avenue allein durch die Anlage von Radwegen die Umsätze des Einzelhandels um 49 Prozent gesteigert.

29. März 2016

Kesselrollen

Dabei handelt es sich um ein Filmprojekt über die Critical Mass und die Radszene in Stuttgart. Mal sehen, ob die auch Radfahren in Stuttgart mit aufnehmen. (Ist das Radszene?) 

Die geplante kurze Dokumentation hat sich zur Aufgabe gesetzt, ausgehend von den verschiedensten Teilnehmern der Critical Mass Stuttgart, die Rad-Akteure im Kessel zu Wort kommen zu lassen und nach der Mobilität der Zukunft zu befragen. Es handelt sich um ein Crowdfunding-Projekt, das noch Geld braucht. Im Frühjahr und Sommer soll gedreht werden, im Herbst geschnitten und produziert. Ende dieses Jahres soll die Doku fertig sein. Die Stuttgarter Nachrichten haben bereits über das Projekt berichtet.  


27. März 2016

Gefangene der Angst

Die Vor hundert Jahren hatten Kinder einen Aktionsradius von sechs Kilometern. In meiner Kindheit waren es anderthalb, heute beträgt der Aktionsradius von Kindern Null. 

Vor hundert Jahren sind Kinder oft kilometerweit zur Schule gelaufen, sie haben die Wälder und Felder durchstreift. Sechs Kilometer war ein Radius, der dafür sorgte, dass Kinder abends zum Abendbrot wieder zu Hause waren.

In meiner Kindheit (Ende 60er, Anfang 70er Jahre) haben wir einen Umkreis von einem knappen Kilometer um unser Haus bespielt. Das war schon weit entfernt vom Paradies und den Freiheit der "Kinder von Bullerbü".