27. Februar 2016

Platz zwei beim Deutschen Fahrradpreis


Foto: Deutscher Fahrradpreis/Endermann
Radfahren in Stuttgart hat es beim Deutschen Fahrradpreis immerhin auf Platz zwei in der Kategorie Kommunikation geschafft. Es wurden allerdings zwei zweite Plätze vergeben.

Ich fand auch, dass der Mönchengladbacher Künstler Norbert Krause mit seiner Aktion "200 Tage Fahrradstadt" bei der Feier in Essen als Sieger überzeugt hat. Er hat mit seinen Aktionen Bürger/innen und Stadtverwaltung überzeugt, endliche eine Radinfrastruktur anzulegen.  Aus gutem Grund habe ich hier im August vergangenen Jahres über ihn geschrieben. 

25. Februar 2016

Ein Auto braucht viel Platz

Für Radler gibt es in unseren Städten zu wenig Platz, gemessen an ihrem Anteil am Verkehr. Deshalb weichen sie auf Bürgersteige und Fahrbahnen aus. 

Das schafft Ärger, einerseits bei den Fußgängern, andererseits bei den Autofahrern. Die Initiative Clevere Städte in ihrem Flächengereichtigkeitsreport hat für Berlin eine genaue Studie dazu vorgelegt, welche Verkehrsart wie viel Platz für sich beansprucht.

Demnach können nur 3 % der Berliner Straßen Radfahrer auf eigens für sie vorgesehenem Platz (Radspuren etc.) fahren. Dabei liegt der Radverkehrsanteil bei allen Wegen in Berlin heute schon bei 15%.
Für den fahrenden Autoverkehr sind 39% der Fläche reserviert und für parkende Autos 19%. Damit entfallen 58% der Berliner Verkehrsfläche auf den Autoverkehr, obwohl nur noch 33% der Wege (im Durchschnitt aller Stadtteile) mit dem Auto zurückgelegt werden.

23. Februar 2016

Deutscher Fahrradpreis wird am Donnerstag verliehen

Die Feier findet  auf dem AGFS-Kongress in Essen statt. 

Wie schon berichtet, ist Radfahren in Stuttgart nominiert für den Preis in der Sparte Kommunikation. Zusammen mit dem Internationalen Festival des Fahrrad-Films und 200 Tage Fahrradstadt. Über letzteren habe ich ja schon mal geschrieben.

Ich freue mich, meine beiden Mitbewerber kennen zu lernen. Sie haben Beeindruckendes geleistet.

21. Februar 2016

Das Projekt Brückenschlag

Warum die alte Rosensteinbrücke, über die heute noch Züge fahren, abreißen? Sie könnte zur Grünbrücke werden und zum Schnellradweg. 

Peter Mielert (Grüne Cannstatt, Ex-Stadtplaner) hat vor etlichen Jahren schon entdeckt, dass die alte und beeindruckende Bogenbrücke, die 1914 eine architektonische Meisterleistung war, nicht abgerissen werden muss, wenn wir, also die Stadt, mit der Bahn entsprechend verhandeln.

Man könnte die frei werdende Fläche von 16 Metern Breite für einen Brückenpark mit Radschnellweg und Fußgängerwegen verwenden.