23. Januar 2016

Räder weg von Geländern

Es ist nicht Luxus für Radfahrer, wenn man ihnen mehr Abstellbügel anbietet. Es ist vor allem notwendig für Gehbehinderte, wenn die Geländer erreichbar und nicht mit Rädern vollgestellt sind. 

Die Fotos zeigen die Situation im Bosch-Areal. Da gibt es einen Supermarkt, Ärzte, einen Physiotherapeuten und zahlreiche Gewerbe, deren Mitarbeiter/innen teils gern mit dem Rad kommen. Aber es gibt keine echten Radparkplätze. Also hängen die Leute ihre Räder an die Geländer.

22. Januar 2016

Eisradwege - Tag 5 des Feinstaubalarms

Auch heute noch ist zum Beispiel die Radspur, vor allem aber der Radweg entlang der Friz-Elsas-Straße Richtung Rotebühlplatz stellenweise gefährlich vereist. 

Die Fotos hat mir Blogleser Bertram geschickt. Hier radeln auch Schüler/innen um die Kurve auf den Radweg (obligatorisch). Auf den beiden Fotos unten sieht man von rechts die Radspuren auf die gerade mal reifenbreite Spur einschwenken.

Vereiste Kurven sind besonders gefährlich. Für alle, die hier zu Fuß gehen ist das ein deutliches Zeichen, dass man trotz Feinstaubarlarms besser nicht aufs Rad umsteigt, weil die Stadt zwar die Autostraßen absolut frei hält, nicht aber die Radspuren und Radwege.

Bitte Radrouten räumen!

Bei mir häufen sich die Meldungen über verschneite und vereiste Radwege und Abschnitte auf Radstrecken. 

Ich habe vor zwei Tagen schon berichtet. Die Kommentare sind zahlreich. Beim Radforum am Mittwoch gab es viele Beschwerden von Radfahrern über nicht geräumte Abschnitte.

Ich empfehle, an die Stadt eine Gelbe Karte zu schreiben, sobald ich auf Flächen für Radler stoßt, die nicht befahrbar sind.

Am Tag vier des Feinstaubalarms sah es in der Büsnauer Straße und Am Kräherwald so aus. Die Bilder (unten) stammen von Blogleser Jörg.

21. Januar 2016

Keine Angst vor Radfahrern!

Am Dienstag war die geplante Fahrradstraße Tübinger Straße wieder Thema im Bezirksbeirat Süd. 

Schöne Pläne haben wir gesehen. Eigenartig nur die Angst der städtischen Vertreter vor dem, was Radfahrer tun könnten, wenn sie eine Fahrradstraße haben.

Der Versuch mit der Vorfahrtstraße werde abgebrochen, hörten wir, wenn es zu Unfällen kommt. Dahinter war die Sorge spürbar, Radler könnten plötzlich sehr viel schneller unterwegs sein als bisher, in sich öffnende Autotüren von Parkern krachen oder Fußgänger umnieten. Als ob die Radfahrer, die heute in der Tübinger unterwegs sind, nicht jetzt schon genau so schnell radeln würden, wie sie jeweils persönlich können. Das tun Radfahrer immer. Auf Fahrbahnen sind sie, je nach Fitness mit zwischen 25 und 30 km/h unterwegs, auf jeden Fall also langsamer als die Autos.

20. Januar 2016

Alternative: Sturz - Eisbahnen für Radfahrer

heute
Feinstaubalarm Tag 3 und immer noch sind Autos unterwegs wie nicht gescheit. Und immer noch sind die Wege für Radfahrer nicht geräumt oder gestreut.

Da kann möchte man die Empfehlung aussprechen: Fahrt auf Fahrbahnen und, wo es nicht anders geht, auf dem Fußweg. Die sind nämlich geräumt.

Der Nachteil von Extrawegen für Radler, auch Radwege genannt, ist, dass viele Städte keine Maschinen haben, um sie von Schnee und Eis freizuhalten. Hinzu kommt, in Stuttgart gerade sehr deutlich sichtbar, dass gar kein Interesse besteht, die Wege für Radler freizumachen. Auch an den Tagen nicht, wo wir Menschen dazu bewegen wollen, nicht mit dem Auto zu fahren.

19. Januar 2016

Heute wieder mal Tübinger Straße im Bezirksbeirat Süd

So sollte es künftig nicht mehr aussehen. 
Der Bezirksvorsteher hat die Stadtverwaltung gebeten, im Bezirksbeirat vorzustellen, wie es mit der Fahrradstraße weitergeht. 

Wir erinnern uns, die Tübinger Straße soll Fahrradstraße werden. Eigentlich sind Fahrradstraßen nur für Fahrräder, es sei denn, sie werden für Anlieger freigegeben. Das ist meistens der Fall.

Der ADAC empfiehlt, dass Fahrradstraßen Vorrangstraßen sind (damit auch für Autos), sofern sie nicht als Durchgangsstraßen oder Schleichwege missbraucht werden.

Es gilt also sicherzustellen, dass die Tübinger Straße nicht mehr stadtauswärts als Ausweichstrecke bei Stau auf der Hauptstätter Straße benutzt werden kann. Denn klar: Wir Radler wollen eine Vorfahrtstraße haben. Immerhin fahren hier jeden Tag über 2000 Radler. Selbst jetzt sind immer welche unterwegs.

18. Januar 2016

Fahrrad fahren, damit es keine Fahrverbote gibt

Ab heute gilt in Stuttgart Feinstaubalarm. Autofahrer/innen sind aufgefordert, das Auto stehen zu lassen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu gehen. 

(Übrigens sollen auch Leute ihre Kamine nicht anmachen.) Dieser Feinstaubalarm wird ausgerufen, wenn eine Wetterlage vorhergesagt wird, in der sich der Feinstaub sammelt. Die Stadt möchte es zunächst mit solchen Aufrufen probieren, ehe man sich Gedanken über echte Fahrverbote machen muss. Irgendwelche Maßnahmen müssen jedenfalls ergriffen werden, sonst stehen Klagen und EU-Strafen an.

17. Januar 2016

Autochaos in der Fahrradstraße - es hört nicht auf

So sieht in Stuttgart die Fahrradstraße aus. Sie hat vier Zebrastreifen und neben rund einem halben Dutzend Behindertenparkplätzen und E-Auto-Tankplätzen auch ein paar Parkbuchten. 

Zumindest gehen Autofahrer davon aus, dass sie hier einen Parkplatz finden. Oben auf dem Foto sieht man einen silbrigen Wagen (auf dem Foto links) auf der Fahrspur halten. Alle anderen Autos, und es sind viele, müssen links an ihm vorbei.

Hier hat kein Radfahrer mehr Platz für gar nichts.