3. Oktober 2014

Kleine und große Pedelecs

Pedelecs gibt es inzwischen in allen Formen, Ausführungen und Farben. Auch die Akkus sehen überall anders aus. Eine Vereinheitlichung hat es leider nicht gegeben. Es würde das Aufladen an öffentlichen Ladestationen erleichtern. 

Pedelecs sind schwer, auch als tragbare Klappräder, meistens knapp über 20 Kilogramm.  Auch davon gibt es inzwischen viele Varianten. Einfach mal bei Google die Stichworte "Pedelec" mit oder ohne "Klappräder" eingeben und gucken.

1. Oktober 2014

Nur zwei Minuten

Zwei Minuten nur bin ich stehen geblieben an der Tübinger Straße beim Gerber mit Blick auf die Autosperre und die Radlerschleuse an der Feinstraße und habe fotografiert, was da so gefahren ist. 

Hier sind die Regeln für Autofahrer unmissverständlich. Sie werden nicht nur durch Fahrbahmarkierungen, sondern auch durch Baken verdeutlicht.

  • Autofahrer, die aus der Tübinger Straße vom Marienplatz her kommen, müssen rechts in die Feinstraße abbiegen. Sie dürfen nicht geradeaus weiterfahren.
  • Autofahrer, die vom Gerber kommen, müssen nach links in Feinstraße abbiegen.
  • Und es herrscht rechts auf dem Radfahrstreifen, der als Radweg beschildert ist, ein absolutes Halteverbot. Das Schild steht etwa zwanzig Meter weiter vorn.

In diesen zwei Minuten sind drei Autos nicht nach rechts abgebogen, sondern haben die Baken umrundet. Ein Motorrad hat das auch gemacht. Und ein Moped ist durch die Radlerschleuse gefahren und zwar in Gegenrichtung zur Radfahrspur. Gleichzeitig sind ein halbes Dutzend Radfahrer zumeist um im Halteverbote abgestellten schwarzen Golf gekurvt und durch die Schleuse geradelt.

29. September 2014

Von der Schwierigkeit, sich an die Regeln zu halten

In der Tübinger Straße bei der Paulinenbrücke sieht man sehr schön, warum Radfahrer nicht auf dem für sie gebahnten Weg fahren. 

Erstens parken die Autos auf dem Radstreifen, der als Zufahrt dient. Das zwingt Radler, die von der Paulinenbrücke her kommen und die Tübinger Straße Richtung Marienplatz radeln wollen, zum Abbremsen und zu einem scharfen Schlenker hin zur der für sie vorgesehenen Schleusenspur. Und zweitens kurven Radler nicht gern um Hindernisse herum.

28. September 2014

Nimmt die Stadt Radler wirklich ernst?

Ja, doch. Es werden Radrouten geplant und ausgebaut. Das große Ziel: zwanzig Prozent der Strecken sollen künftig mit dem Rad zurück gelegt werden. Derzeit schätzt man die Quote auf sieben Prozent. Dafür braucht man gut befahrbare Strecken und Werbung fürs Radeln. 

Aber in Stuttgart wird gebaut. Das bedeutet für Radler, dass sie sich in Umleitungen verfransen, die nicht radlerfreundlich sind. Und es wird gefeiert. Zum Beispiel gestern auf der neuen Mischverkehrsstrecke Tübinger Straße am neuen Gerber. Ich finde Feste auch toll, die viele Fußgänger auf die Straße bringen. Ich finde es auch gut, dass Autostraßen für Feste gesperrt werden.