23. Mai 2014

Weg mit der Gehwegfreigabe

Radfahrer dürfen dann auf Gehwegen fahren, wenn sie per Schild für sie freigegeben sind.  Es war in den den letzten zehn Jahren Politik der Stadt Stuttgart, Radler per Gehwegfreigabe dazu zu verführen, auf dem Gehweg zu radeln, statt auf der Fahrbahn. 

Das ist auch im Fasanenhof der Fall. Dort wird hauptsächlich gewohnt, die Straßen sind friedlich, fast überall gilt Tempo 30. So auch hier auf der Hauptachse, der Kurt-Schumacher-Straße. Hier gibt es Geschäfte, eine Bank, die Apotheke. Auf der anderen Seite steht eines der großen Hochhäuser, in denen viele ältere Menschen wohnen. Weil es gleich nebenan auch ein Altersheim gibt, sind im Fasanenhof - anders als im Rest von Stuttgart - viele alte Menschen mit Rollatoren unterwegs.

21. Mai 2014

Neue Radspuren in Möhringen

vorher - nachher. Der Platz für die Radspur ist da. 
Nein, durchs Zentrum von Möhringen kommt man als Radler nach wie vor nur mit guten Nerven. Zwar dürfen und können Radfahrer durch den Ortskern radeln, aber es ist halt so eng, dass Autofahrer Radler nicht überholen können. 

Doch in der Rembrandstraße gibt es neue Radspuren/Sicherheitstreifen zur Kreuzung mit der Vaihinger Straße. Auf beiden Seiten mit Platz zum Aufstellen und einer Radampel, sodass man den Kopf nicht in den Nacken legen muss, wenn man auf Grün wartet. (Foto ganz unten) Der Schutzstreifen wandelt sich Richtung Fasanenhof in eine Radspur, die in den Kreisverkehr einleitet. Auch aus diesem Kreisverkehr führt die Radspur wieder heraus (Foto rechts) und zur Ampel an der Vaihinger Straße. Das ist ordentlich.

20. Mai 2014

Stuttgart braucht den Radverkehr

Der Radverkehr ist keine Revolution, und er gefährdet auch die Wirtschaft nicht, ganz im Gegenteil. 

Eine Förderung des Radverkehrs gehört zu den sanften Verbesserungen der Lebensqualität in Innenstädten, auf die nicht nur der Einzelhandel dringend angewiesen ist. Radverkehr bringt auch Anwohnern und Stadtliebhabern mehr als Autoverkehr. Er sorgt für Ruhe, Muße und Lebendigkeit. Autos machen eine Stadt tot, Radfahrer bringen das Leben zurück. Es kommt also schon darauf an, was und wen Sie, liebe Stuttgarterinnen und Stuttgarter, am Sonntag wählen.

19. Mai 2014

Sehr schön - neuer Radweg in den Schlossgarten

Das enge Gewinkel der Radhauptroute 1 um den Landtag herum in den Schlossgarten ist vorbei. Die Stadt hat einen Radweg angelegt, der es Radlern erlaubt, gerade von der Planie Richtung Oper am Landtag vorbeizuradeln. Sehr gut!

Der Fahrradweg wird aber auch von Fußgängern freudig angenommen, woran man sieht, dass auch Fußgänger nicht gern Umwege gehen. Es ist allerdings ein Radweg. Und Radwege sind nicht nur für Autos gesperrt, sondern auch Radlern vorbehalten. Fußgänger können aber anscheinend die Schilder "Radweg" nicht sehen, erkennen, verstehen oder wahrnehmen.

18. Mai 2014

Stuttgart gehörte den Radlern ... für zwei Tage

Sechstausend Radler sind es wohl gewesen, die sich heute an den vom ADFC und dem Land Baden-Württemberg veranstalteten Sternfahrten ins Stuttgarter Zentrum beteiligt haben. 

In langen Schlangen kamen sie von allen Seiten am Charlottenplatz an - fast alle gleichzeitig - und schwenkten auf den Schlossplatz ein.

Der ist zum größten Fahrradparkplatz Stuttgarts mutiert. (Das Foto stammt von FB-Leserin Sonja. Vielen Dank.)


Begrüßt wurden sie am Mittag von Oberbürgermeister Fritz Kuhn auf der Bühne auf dem Stuttgarter Schlossplatz.


Und gerade erzählt mir einer ...

... Blogleser B. : "Die Leute gehen hier rum und heben alle Pedelecs an. Vor allem Männer."

Denn Männer träumen von leichten Pedelecs. Nämlich diejenigen, die früher Rennrad gefahren sind. Ein gutes Argument aber auch für alle, die das Rad in die Stadtbahn hineinheben wollen. Pedelecs wiegen etwa 23 Kilogramm. Die Montainbikes mit Motor und Akku kommen auf 20 Kilogramm.

Das ist zu schwer auch für alle, die ihr Fahrrad in den Keller tragen müssen oder eine Treppe rauf, um es am Haus abzustellen


Christine Lehmann bloggt live vom Schlossplatz am Stand der Grünen bei den Radaktionstagen.

Christine Lehmann bloggt live - Fahrräder zu bestaunen

auf den Fahrrad-Aktionstagen in Stuttgart, Schlossplatz, Stand der Grünen. Während ich auf den Kaffe warte, der mir egenüber am Kaffeerad gebraucht wird, schon mal das, was ich gestern alles gesehen habe. Die Geschichte des Fahrrads ist eng mit Stuttart verbunden, denn hier lebte der Konstrukteur Trefz, der eines der ersten Velocipede überhaupt konstruierte. Stuttgart war in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts und dann wieder in de 80er Jahren eine richtige Fahrradstadt. Der Stadthistoriker sagt sogar: Das Auto stammt von Fahrrad ab.

Heute bei den Rad-Aktionstagen

Ab 13 Uhr ist RiS am Stand der Grünen auf dem Stuttgarter Schlossplatz bei den Radaktonstagen.

Geplant ist, dass ich ein paar Blogeinträge öffentlich verfasse. Wenn mir jemand was zu sagen hat oder mir über sich und sein Fahrrad eine Geschichte zu erzählen hat - da wäre jetzt die Gelegenheit. Und ich täte mich freuen.

Krimiautorin, Fahrradbloggerin und Gemeinderatskandidatin Dr. Christine Lehmann

13 bis 15 Uhr am Computer
auf dem Schlossplatz Stuttgart
Stand der Grünen.