4. April 2014

Fahrrad bitte tragen!

Baustellen halten böse Überraschungen bereit. Es gibt eine am Charlottenplatz auf der Seite des Breuniger Parkhauses. Von der Leonardskirche fährt man so auf die Baustelle zu. Man sieht das Schild Fahrrad frei. Fährt man da rein, ist man gelackmeiert. 

Es kommt das Schild: Nur für Fußgänger. Also absteigen. In der Kanalstraße dann steht das Schild "Fahrrad frei", doch wer hier wieder aufsteigt, der fährt direkt auf Treppen zu.

Wie bringt man Radfahrer dazu, auf Fußgänger Rücksicht zu nehmen

Das war eines der Themen der Bürgerbeteiligung für den Landesradverkehrsplan, den Baden-Württemnbergs Verkehrsminister Hermann (Grüne) erstellen lässt. Im Workshop am 28. März 2014  diskutierte eine Gruppe über die Frage, wie man die Situation zwischen Radfahrern und Fußgängern verbessern kann.

Sie stellte fest: Die Geschwindigkeiten von Fußgängern und Radfahrern sind unterschiedlich. Fußgänger laufen chaotisch und in Pulks. Die Radler müssen also runter von den Gehwegen. Dies könnte durch klare Beschilderung erreicht werden. Und Radfahrer müssten sich auf den Straßen sicherer fühlen. Ausdrücklich erwähnt seien hier auch Kinder oder Eltern mit Kindern auf Rädern, die sich auf der Straße sicher fühlen müssen.

2. April 2014

Der unmögliche Übergang

Viele Radfahrer wünschen sich bessere Übergänge vom Radweg auf die Straße und umgekehrt. Weil Radfahrer es gewöhnt sind, sich ihren Weg zu suchen, geht es meistens irgendwie.

Aber fehglende Übergänge fördern  die Schlängler- und Kampfradlermentalität, die wir doch eigentlich nicht wollen.  Wir wollen doch, dass Radler sich an die Regeln halten. Dafür muss es aber auch Regeln geben.

Ein Beispiel für einen unmöglichen Übergang  gibt es in Möhringen am Freibad Richtung Fasanenhof hinaus.

31. März 2014

Bürgerbeteiligung beim Radverkehrsplan

Verkehrsminister Hermann (Grüne) will einen Landesradverkehrsplan für Baden-Württemberg entwickeln. Wir sind nicht das erste Bundesland mit einem solchen Plan, aber das erste, in dem die Radlerinnen und Radler gefragt werden. 

Das Umweltforschungsinstitut ufit hat zunächst einen Fragebogen entwickelt, den man online ausfüllen konnte (habe ich hier auch gepostet), dann die Antworten ausgewertet und jetzt für die vier Regierungspräsidien Workshops mit Radfahrer/innen vorbereitet. Der Stuttgarter Workshop hat am vergangenen Freitag stattgefunden. (RiS war dabei.)

Wir haben erfahren: 1480 Personen haben an der Befragung teilgenommen, 512 Menschen sind außerdem interviewt worden. Einladungen zur Befragung lagen auch in etlichen Fahrradläden aus (die Resonanz darauf war allerdings wohl gering).