18. Januar 2014

Nachts sind alle Katzen schwarz

Genau gucken: Radfahrer ohne Licht kommt
entgegen
Ich fahre bei Dunkelheit ungern durch den Schlossgarten. Es gibt zwar Straßenlaternen. Aber das Entscheidende ist: Fußgänger haben keine Beleuchtung. Man sieht sie erst verdammt spät.

Und je älter Radfahrer sind, desto mehr Mühe haben sie, im Dunkeln unbeleuchtete Gegenstände, Menschen und Radler zu erkennen. Und leider sind auch Radler gerne mal ohne Licht unterwegs.

Wenn es dann gegen Mitternacht oder später ist, dann ergreift mich außerdem die Urangst vor dem Park. Dann will ich nicht fern des Autoverkehrs auf entlegenen dunklen Strecken unterwegs sein. Für Radler, die längs durch die Innenstadt wollen (von Cannstatt in den Süden oder umgekehrt) gibt es zwischen Charlottenplatz und Neckartor jedoch eigentlich nur den Schlossgarten als Route. Sie nennt sich ja auch Tallängsweg oder Hauptroute 1.

16. Januar 2014

Vorsicht, glatt!

Gestern früh war es glatt auf den Straßen und Radwegen. Nach Angaben der Stuttgarter Zeitung sind zwei Männer und zwei Frauen mit ihren Fahrrädern gestürzt und haben sich leicht verletzt. Vermutlich hat es noch mehr Radler hingehauen, ohne dass dies der Polizei bekannt geworden wäre. 

Blogleser Joe beschreibt mir die Situation so: "Gestern war es wieder richtig abenteuerlich, vor allem im Schlossgarten. Wenn auf dem Ferdinand-Leitner-Steg morgens um acht lediglich ein wenig Split verteilt ist, kann das nicht genügen. Entsprechend dramatische Szenen spielten sich da gestern ab, da die meisten Radler halt den Schwung nutzten, um drüber zu kommen, dann aber plötzlich merkten, dass es wirklich spiegelglatt war.

Gemeinderat beschließt Ausbau der Fahrradwege

Im Etat für dieses und das nächste Jahr sind zusätzliche Ausgaben von zwei Millionen Euro vorgesehen, um das Radwegnetz zu verbessern. Ohnehin stehen der Stadt Stuttgart jährlich 715.000 Euro für den Radverkehr zur Verfügung. 

Was wird man damit machen?

Zunächst soll die Hauptroute 1 (Tallängsweg) fertig gestellt werden. Derzeit wird an den Mineralbädern gebaut, wie jeder sehen kann, der aus dem Schlossgarten zur König-Karls-Brücke will. Und ich hoffe, es wird auch eine praktikable Lösung den Abschnitt zwischen König-Karls-Brücke und dem Wilhelmsplatz in Cannstatt gefunden.

12. Januar 2014

Hindernislauf für Radler - von der Verbordsteinung der Stadt

In Stuttgart will Fußgängern zu mehr Rechten verhelfen. Gut so. Aber schlecht für Radfahrer. Denn es lässt sich beobachten, dass in Wohnvierteln immer mehr Straßeneinmündungen mit Schwellen versehen werden, um Autos zu bremsen.  

Die Zeiten von großen Schwellen sind zwar vorbei. Auf ihnen stürzen Motorradfahrer. Dafür beginnt jetzt die Zweit der kleinen Schwellen, der Hopser-Hindernisse. Sie sind für Radfahrer nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich.